Der Weg in die Therapie

So läuft der Weg von der ersten Kontaktaufnahme bis zur laufenden Therapie ab.

Erstkontakt

Der Weg in die Therapie beginnt mit einer einfachen Kontaktaufnahme. Gemeinsam vereinbaren wir einen Termin für eine psychotherapeutische Sprechstunde, um Ihr Anliegen persönlich zu besprechen.

 

So erreichen Sie mich:

 

– Per E-Mail: 

Schreiben Sie mir eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrer Telefonnummer und einer kurzen Schilderung Ihres Anliegens. Ich melde mich telefonisch oder per E-Mail innerhalb von zwei Werktagen bei Ihnen.

 

– Telefonische Sprechzeiten:

Persönlich erreichen Sie mich telefonisch montags von 11:00 bis 12:00 Uhr und mittwochs von 12:00 bis 12:40 Uhr.

Psychotherapeutische Sprechstunde

In der Sprechstunde lernen wir uns persönlich kennen, besprechen Ihr Anliegen und ich stelle Ihnen meine Arbeitsweise vor. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob eine Psychotherapie aktuell der richtige Schritt für Sie ist. 

Die Kennenlernphase (Probatorik)

Es folgt eine vertrauensvolle Kennenlernphase von vier bis sechs Sitzungen zu je 50 Minuten. Studien zeigen, dass eine gute therapeutische Beziehung der wichtigste Faktor für den Erfolg einer Therapie ist – nutzen Sie diese Zeit, um zu spüren, ob Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen. Wir klären Ihre Ziele, arbeiten an ersten akuten Anliegen und nutzen vertiefende Gespräche sowie Fragebögen für eine präzise Diagnostik.

Antragstellung und Start

Nach der Kennenlernphase beantragen wir weitere Sitzungen bei Ihrer Krankenkasse. Für den Antrag benötigen Sie einen kurzen Konsiliarbericht Ihres Haus- oder Facharztes, etwa aus der Psychiatrie oder Neurologie. Dieser stellt lediglich sicher, dass keine rein körperlichen Ursachen – wie eine Schilddrüsenstörung – hinter Ihren Symptomen stecken.

Die Therapiesitzungen

Die Anzahl der Therapiesitzungen wird flexibel an Ihre individuellen Bedürfnisse und Ihr persönliches Therapieziel angepasst. Die Stunden werden in Absprache mit Ihnen schrittweise beantragt. Je nach Schweregrad und Komplexität Ihres Anliegens unterscheidet man zwischen zwei Therapieformen: Die Kurzzeittherapie umfasst bis zu 24 Sitzungen und eignet sich für die gezielte Bearbeitung aktueller Krisen oder klar eingegrenzter Problembereiche. Eine Langzeittherapie besteht aus 60 bis 80 Sitzungen und ermöglicht eine tiefgehende Aufarbeitung länger bestehender oder komplexer psychischer Beschwerden.

 

Die Sitzungen finden in der Regel alle 14 Tage statt; in intensiven Phasen sind wöchentliche Termine oder Doppelsitzungen möglich. Wenn es sinnvoll ist, werden Angehörige in die Therapie einbezogen.

Ihr erster Schritt

Der Weg in die Therapie beginnt mit einer einfachen Kontaktaufnahme. In der ersten Sprechstunde schauen wir gemeinsam, was Sie beschäftigt und welcher nächste Schritt für Sie passt – ganz ohne Verpflichtung.

FAQ

Wie lange muss ich auf einen Termin warten?
Wartezeiten lassen sich in der ambulanten Psychotherapie leider nicht immer vermeiden. Den aktuellen Stand erfahren Sie im Telefonat – ich gebe Ihnen eine realistische Einschätzung, keine vagen Zusagen.
Sie erzählen so viel, wie Sie möchten. Ich höre zu, stelle Fragen und ordne mit Ihnen gemeinsam ein, worum es geht. Am Ende besprechen wir, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Eine Einzelsitzung dauert in der Regel 50 Minuten. Die Sitzungen finden in der Regel alle 14 Tage statt; in intensiven Phasen sind wöchentliche Termine oder Doppelsitzungen möglich.
Ja. Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht – auch gegenüber Angehörigen, Arbeitgebern und anderen Behandelnden. Informationen gebe ich nur weiter, wenn Sie mich ausdrücklich davon entbinden.
Genau dafür sind die probatorischen Sitzungen da. Sie prüfen in Ruhe, ob Sie sich verstanden fühlen und ob die Arbeitsweise für Sie stimmt. Wenn nicht, ist das kein Scheitern – ein Wechsel zu einer anderen Praxis ist in dieser Phase ausdrücklich vorgesehen.
Meine Praxis ist keine Notfallambulanz. Bei akutem Behandlungsbedarf wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- oder Facharzt oder an die nächstgelegene psychiatrische Klinik. Den Bayerischen Krisendienst erreichen Sie kostenfrei unter 0800 6553000 – rund um die Uhr. In lebensbedrohlichen Situationen wählen Sie den Rettungsdienst unter 112.

Ich arbeite auf Grundlage der kognitiven Verhaltenstherapie und ergänze diese je nach Bedarf durch weitere Verfahren wie IRRT, ACT, Schematherapie oder Selbstmanagementtherapie. Schwerpunkte meiner Arbeit liegen unter anderem bei Angststörungen, Depressionen, Traumafolgestörungen, ADHS, Zwangsstörungen und weiteren psychischen Belastungen. Mehr dazu finden Sie auf den Seiten „Methoden“ und „Angebot“.